Aktuelle Beiträge

Zeiteln
Die Zeit vergehen lassen, ohne es zu merken. Vor satten...
mongoliere - 1. Okt, 15:29
kinderverse
mund auf augen zu schwänzchen in die höh'
mongoliere - 14. Jul, 09:38
NASS
...klingt wie hass - nicht von ungefähr. meine beiträge...
mongoliere - 20. Jun, 11:14
idiomatisches
meinem schatz habe ich in einem anflug ungestüm zärtlichen...
mongoliere - 20. Jun, 10:28
auf französisch
fick dich ins knie!!! sowas sagt man nicht, denkt es...
mongoliere - 14. Mär, 22:54
wehe wehe wehe
wehen - dachte ich, kenne ich, hab ich erlebt, am eignenen...
mongoliere - 9. Mär, 23:17
eingeschneit
jetzt sind es gut und gerne 10 cm dicker, schwerer...
mongoliere - 8. Mär, 17:00
achter märz
als gealterte demi-feministin sollte ich vielleicht...
mongoliere - 8. Mär, 14:27

nichtige dichtung

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Mittwoch, 18. Juli 2007

vögel scheuchen

von der diesjährigen ernte der schwarzen johannisbeeren gibt es nur ein traurig lied zu singen. im letzten jahr waren es 12 gläschen leckerste konfitüre, die nur sehr vereinzelt ihren weg an fremde frühstückstische gewandert sind.
heuer ein halbes mini-schälchen frischer früchte, schon verdaut. es hingen weniger als im vergangenen jahr am strauch. aber doch nicht sooo wenige. die vogelbrut hat sie weggefressen! die abgepickten stengelchen hängen noch dran, keine beere nirgends.
jetzt wird täglich von neuem die terrasse versaut durch abgesäbelte und zerhackte tafeltrauben. sie sind noch grün, klein und wollten groß werden und reifen. heute kommt königstochter jüngste zurück. zusammen werden wir vogelscheuchen bauen, daß es sich gewaschen hat.
aber der nächste feind lauert schon: hornissen. die kommen gewöhnlich anfang august und scheren sich um alles weniger, denn um vogelscheuchen und lieben nichts mehr, denn meine weintrauben. also müssen hornissenfallen her. die alten vom vorjahr hängen immer noch ...wirken nur leider nicht mehr.

unken

heut hat mich eine unke geweckt. immer noch ist sie dran, ihren flötenton hinauszusingen. ich bin mir allerdings nicht sicher, daß sie singt , das heißt den ton mit ihrer kehle erzeugt. vielleicht reibt sie auch ihre unkenschenkel oder klopft sich auf die unkenaugen? jedenfalls ertönt sie wieder. vielleicht unkt sie von erneutem regen? ich will gleich wandern, trocken, ohne kapuze.

Dienstag, 17. Juli 2007

hygiene

es gibt leute, die sondern worte ab wie andere schweiß. als hygienische maßnahme. irgendetwas verbales sammelt sich an, quillt über und drängt nach außen. gibt es gegen die weniger duftigen worte ein deo? vielleicht alaunstein? der greift nur die bakterien an, ohne dem absondernden zu schaden.
wie kann man wortschwitzer dafür gewinnen, vor dem sprechen zu denken? im dialog ganz anzuhören, was gesagt wird, statt ein in vier sätzen zufällig auftauchendes wort zum anlaß einer ausufernden tirade über "das, was mir in meinem leben dazu schon mal ins hirn geraten ist" zu nehmen?
an und für sich ist solch ein hygienereden für den redenden ja nicht abzulehnen - solange es sich nicht an einen partner wendet, der sozusagen mit fremdem schweiß überströmt wird. und das bei der hitze - die sich nun gottseidank auch auf unsere gefilde lagert. außerdem kann man das schwitzen nicht verbieten. aber selber schwitzen und den schweiß anderer abkriegen, ist eben nicht dasselbe.
außer in der sauna vielleicht. da ist es einem zumindest wurscht, dermaßen selber mit schwitzen beschäftigt.
blog, buch oder tagebuch wären wohl die besten saunen für wort-hygienische maßnahmen.
in briefen und gesprächen aber überlegen wir fein brav, bevor wir was sagen, ob wir überhaupt was sagen und wenn es denn unbedingt sein muß, was wir sagen !

Sonntag, 15. Juli 2007

im trockenen

immortellen

die terrasse

saint-llorenc

der fluß

saint-llorenc-der-fluss

zurück

einer meiner züge hatte über drei stunden verspätung, was an der oberleitung. irgendwie wurde eine neue route zusammengestückelt, damit ich überhaupt noch heim käme. vom feuerwerk in carcassonne gerade noch den stau der heimkehrenden erwischt -
heute morgen ein gang durch den unkrautüberwucherten garten brachte dies:

kirschtomaten1

Dienstag, 10. Juli 2007

ferienpläne (2)

das ticket in den norden iberias ist gekauft. ging nur am bahnhof. ich weiß jetzt aber von der fahrkartenverkäuferin, daß ich das auch per internet kann, wenn ich bis zur grenze buche, dann von der grenze weiter, also zwei tickets. c'est l'europe! wenn ich glück hab, krieg ich auf dem rückweg den anschluß rechtzeitig zum feuerwerk in carcassonne. neujahr gibt's dort keines, dafür ein umso schöneres am 14. juli. da ist es schön warm, und man kann auf der wiese rumlungern, bis es anfängt. oder eingekeilt in der masse warten, bis der platzregen niederprasselt. kein sommer dies jahr! ich hoffe, im spanischen norden gibt's noch den schönen alten sommer, wie man ihn kennt und zu recht erwartet!

ungeziefer

wahrscheinlich hätte ich die verursacher meines elends nie herausgefunden, wenn nicht die erfahrene mutter einer fünfjährigen sich mein haupt angeschaut und die nissen entdeckt hätte. so wußte sie sofort, wo und wie schauen - mit lupe, so daß ich mich selbst von deren existenz überzeugen konnte.
ich hätte sie nicht vermutet. erstens hat man sowas nicht in meinem alter. zweitens wegen der allergie, die letztlich auch verantwortlich für die gräßliche juckerei war. ich hab bekanntermaßen eine flohstichallergie und ganz offensichtlich auch eine gegen läusebisse und deren tritte. da sie 6 beine haben, brauchen sie gar nicht so zahlreich zu sein, um mir immensen schaden zuzufügen. ein gewöhnlicher sterblicher, der keine insektenstichallergie hat (simple mückeneinstiche gewinnen auf meinem körper binnen kürzester zeit einen durchmesser von 5 cm), merkt die tiere vermutlich nicht mal. ich hab sie sich ja schon am haaransatz der tochter einer freundin tummeln sehn. es war die reinste invasion, und das gute kind hat sich nicht mal besonders gekratzt. aber das ist schon elend lange her, die läuse waren ziemlich groß und mein blick noch frisch und klar.
bei mir hingegen hab ich keine einzige laus entdeckt, stattdessen: der ganze nacken bis zu den schultern mit quaddeln und knubbeln übersät, vom zustand der hinteren und unteren und seitlichen kopfhaut ganz zu schweigen! und was ich alles um die ohren hatte! aber jetzt ist ruh. das homeopathische mittel in urtinktur hat den quälgeistern endgültig und unwiderruflich und auf ewig den garaus gemacht (hoffentlich).
jetzt kämmt sie wieder ihr silbernes haar, die lorelei, mit einem feinen läusekamm, wie es liede so schön beschrieben wird. und sie weiß ganz genau, was es bedeuten soll!

Samstag, 7. Juli 2007

ferienpläne

gerade wollte ich kurzentschlossen, ein paar tage richtige ferien - schwimmen in flüssen und seen - festlegen, da versagt sncf, will einfach mein ticket nicht verkaufen, reservieren sowieso nicht. denn das auto soll diesmal zuhause bleiben bzw. auf dem einbruchverdächtigen bahnhofsparkplatz abgestellt werden, während ich mich in meinem lieblingsfortbewegungsmittel richtung süd, südwest begebe. in besagten fluß kann man sich reinlegen und treiben lassen, irgendwo am ufer steigt man wieder an land, wandert flußaufwärts und beginnt das treiben von neuem. ein traum. picknick unter olivenbäumen. am abend auf der terrasse mit blick über den flaschengrünen see. das flaschengrün kommt von den algen. baden ist da eher nicht angesagt. aber es gibt andere, saubere zum schwimmen.
nach der fete besuch ich jetzt meine gäste chez eux und bringe die vergessenen sonnenbrillen, ohrstöpsel und jäckchen zurück.

lesen !

Archiv

Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

Suche

 

Status

Online seit 7356 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 1. Okt, 15:29

Credits


estaciones
in diesem jammertal
nichtige dichtung
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren